Direkt zum Inhalt

Kirche St. Ulrich

Kleiner Kirchenführer St. Ulrich

Informationen zur Geschichte, Ausstattung und den Kunstwerken der Kirche St. Ulrich

Geschichte und Renovierungen

Die Kirche besitzt drei frühbarocke Altäre mit Akanthuswerk. Im Jahr 1960 wurden Decke und Wände durch den Kirchenmaler Michael Neunert aus Amberg neu ausgemalt. Bei dieser Gelegenheit erhielten auch die drei Altäre, die Kanzel, zwölf Heiligenfiguren sowie drei Kreuze eine neue Fassung.

Eine Außenrenovierung mit Dacherneuerung begann im Jahr 1979. Anschließend wurde auch der Innenraum umfassend renoviert. Die Ausmalung sowie die Neu-Fassung der Altäre und Figuren erfolgte durch den Kirchenmaler Albert Fromm aus Parsberg.

Zudem wurde die Empore teilweise erneuert und mit einer Kassettendecke ausgestattet. Die Renovierungsarbeiten konnten 1982 abgeschlossen werden. Die feierliche Einweihung erfolgte durch den damaligen Weihbischof Karl Flügel.

Die Altäre

Hochaltar

Altarbild: Der heilige Bischof Ulrich von Augsburg als Patron der Kirche und Wohltäter der Armen.

Hochaltar

Figuren: Links St. Petrus, rechts St. Paulus (Apostelfest: 29. Juni).

Linker Seitenaltar

Altarbild: Kreuzigung Christi mit der Sünderin Maria Magdalena (22. Juli).

Seitenaltar links

Figuren: Links Maria, rechts Johannes unter dem Kreuz (27. Dezember).

Rechter Seitenaltar (Pestaltar)

Altarbild: Simon und Judas Thaddäus (Apostelfest: 28. Oktober).

Seitenaltar rechts

Figuren: Links der heilige Sebastian, Bauernheiliger (20. Januar), rechts der heilige Rochus, Pestheiliger (16. August).

Kanzelfiguren

Die vier Evangelisten mit ihren Symbolen von links nach rechts:

Matthäus
Engel
Markus
Löwe
Lukas
Stier
Johannes
Adler

Linke Seitenwand

  • Am Pilaster:
    Ein frühbarockes schlichtes Kreuz.
  • Über der Seitentüre:
    St. Blasius (14 Nothelfer)
    St. Johannes Nepomuk von Prag (16. Mai)
  • Unter der Empore:
    Das Bild des Bischofs Georg Michael Wittmann aus Finkenhammer, der bei der Säkularisation im Jahr 1803 die Kirche vor dem Abbruch rettete.

Rechte Seitenwand

  • Links Hl. Karl Borromäus (4. November)
  • Rechts Hl. Wolfgang (31. Oktober)
  • Mitte:
    Eine nachgemachte Rosenkranzmadonna, geschnitzt vom Künstler Franz Gmeinwieser aus Kelheim. Die Fassung erfolgte durch den Kirchenmaler Albert Fromm aus Parsberg.

Die Rosenkranzmadonna

Rosenkranz Madonna

Die Original-Rosenkranzmadonna befindet sich heute in der Pfarrkirche in Nagel.

Da sich die Kirche St. Ulrich im Jahr 1949 in einem sehr schlechten baulichen Zustand befand, war der damalige Expositus Karl Nikolaizuck der Ansicht, dass die Expositur Burkhardsrieth niemals in der Lage sein würde, die Kirche zu sanieren.

Deshalb wurde die Rosenkranzmadonna im Jahr 1949 dem ehemaligen Expositus Pfarrer Karl Leibl zur Ausstattung seiner neuen Pfarrkirche in Nagel überlassen.